Von der riesigen Broye-Ebene mit der Broye und ihren Nebenflüssen Arbogne und Petite Glâne gelange ich in das bewaldete Vallée de la Petite Glâne. Der Fluss ist nicht mehr kanalisiert, sondern fliesst durch dieses Naturreservat weiter oben natürlich, darf sogar mäandrieren.
Entlang der Petite Glâne gibt es keine offiziellen Wanderwege. Ich muss die Routen auf der Karte selber zusammensuchen. Da ist auch ein verbuschter, etwa 1,6 Kilometer langer Feldweg darunter. Gehen durch kniehohes Gras fühlt sich an wie Schneeschuhlaufen. Ich wende dieselbe Technik an. Weit hinten kommt das freiburgische St-Aubin in Sicht.
Auf meinem Marsch durch die Prärie des Kantons Freiburg bin ich an der zauberhaften Quelle der Arbogne angekommen. Ich habe mich wie in einem Regenwald gefühlt. So fantastisch schön habe ich das nicht erwartet.
Ein Eselgespann ist nicht alltäglich. Es begegnet mir auf meiner Arbogne-Etappe von Cousset nach Torny-le-Grand. Der Charakter der Landschaft ändert auf meiner Etappe. Floss die Arbogne unten mit stark verbuschtem Ufer durch Wiesenland, so kommt sie mir heute durch ein bewaldetes Tal entgegen.
Meine Flusswanderung verläuft heute ein Stück weit ausserhalb der Komfortzone. Ich habe mich an dieser Stelle durch kniehohes Gras zu kämpfen. Nach vier Jahren bin ich wieder zurück an der Arbogne, deren Natürlichkeit mich beeindruckt hat, als ich auf meiner Broye-Tour ihr Mündungsgebiet durchstreift habe.
Die Prés de Lucelle zeigt noch einmal die liebliche Ajoie, die Landschaft des kleinen Flusses Allaine. Etwa 300 Meter weiter oben im unbegehbaren Walddickicht liegt die Quelle der Allaine. Ich bin ihr durch die Ajoie von französischer Grenze zu französischer Grenze gefolgt und habe am Schluss die Wasserscheide Rhone/Rhein überschritten und das Departement Haut-Rhin bei Lucelle gestreift.
Es ist wieder einmal Stubete im Hotel Schäfli in Trogen angesagt. Ich nutze das zu einem Training und laufe der Trambahnlinie von St. Gallen nach Trogen entlang. Es gibt auf der ganzen Strecke ein Trottoir. Auf der Vögelinsegg raste ich kurz und geniesse die Aussicht auf Speicher vorne rechts und Trogen mit dem Kirchturm hinten links sowie das hügelige Appenzellerland.
Auf Deutsch heisst die Ajoie Elsgau. Auf dem Weg von Porrentruy nach Charmoilles kann bis Alle sowie unterhalb von Charmoilles das Flüsschen Allaine erlebt werden. Weil die Via Regio Jura auch entlang der Hänge verläuft, bietet der Weg einen Eindruck über die liebliche Landschaft der Ajoie.
Weiterhin zwingen mich Wetterverlauf und Terminkalender zu Trainingsalternativen. An einem freien Freitagnachmittag laufe ich gerne vom Bahnhof Zug auf den Zugerberg hinauf, zur Bahnstation. Für die Hochwacht sind mir die Wege zu dreckig gewesen. Bei einer Rast ist mir das Bild dieses Gleitschirmers gelungen.
Wieder einmal zwingt mich das Wetter, in den Süden auszuweichen. Die Allaine muss auch dieses Wochenende warten. Das Bild verrät alles, warum ich so gerne auf meinem Treppenweg zum Monte Brè hinauf steige. Genau genommen bin ich an diesem Samstag zweimal von ganz unten bis zum Brè Villagio gestiegen. Mit dem Bus ging es jeweils wieder hinunter. So bin ich auf etwa 1’000 Höhenmeter Aufstiegsleistung gekommen.
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