Im Grand Canyon der Ostschweiz

Bild des Tages 24. Oktober 2015

 

Necker im Ofenloch

Das Ofenloch hat den Ruf des Grand Canyon der Ostschweiz. Dort ist der Ursprung des Flusses Necker. Klassisch ist es, vom Ampferenboden teilweise durch das Bachbett zum Ofenloch zu marschieren. Ich bin auf ebenfalls fordernden Pfaden via Neuwald in das Ofenloch abgestiegen und nach Querung des Bachbettes auf der anderen Seite wieder aufgestiegen.  Zur abenteuerlichen Stimmung im Canyon gehört, dass dieser wie ein Trichter Stimmen und sogar Musik von weit weg auf irritierende Art und Weise verstärkt. Gute Fitness und Trittsicherheit sind empfehlenswert.

 

Mehr über den Necker:

http://www.fluss-frau.ch/necker.html

 

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Flugzeuge prägen das Zürcher Unterland

Bild des Tages 17. Oktober 2015:

 

 

Flugzeug, Bahnanlagen, Niederglatt

 

Landende Flugzeuge prägen stark das Zürcher Unterland. Dies habe ich heute erneut erfahren, als ich nach vielen Jahren wieder der Glatt entlang gewandert bin. Für das Glatt-Projekt folge ich ihrem Lauf flussaufwärts, von ihrer Mündung an beim Kraftwerk Eglisau zwischen Rheinsfelden und Zweidlen. Die Glatt bietet wie alle Flüsse in zivilisatorisch stark gestalteten Landschaften immer wieder natürliche, erholsame Winkel, heute vor allem zwischen Glattfelden und Hochfelden. Wegen dem stärker werdenden Regen habe ich in Niederglatt aufgehört und unter dem Perrondach des Bahnhofs Schutz gefunden.  Dort ist mir die Aufnahme des landenden Flugzeugs in Kombination mit den Bahnanlagen im Vordergrund gelungen.

 

Mehr über die Glatt auf:

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Einmalig naturbelassene Fluss-Landschaft

Bild des Tages 10. Oktober 2015:

 

Orbe bei Bas du Chenit

 

Wer einen naturbelassenen Fluss beobachten will, folgt dem Lauf der Orbe vom Lac de Joux bis zum Lac des Rousses. Die Orbe beginnt mit ihrem Abfluss vom Lac des Rousses im französischen Jura. Sie mäandriert in vielen kleinen Schlingen bis zum Lac de Joux. Das französisch-schweizerische Flusstal bietet Anschauung, wie eine unberührte Fluss-Landschaft aussieht. Die Orbe wird – wie im Bild oben sichtbar – von einem breiten Saum einer Ried- und Moorlandschaft umgeben. Vom erhöhten Wanderweg oder Strässchen aus ist immer wieder sichtbar, wie das schlangenartige Band der Orbe aus dem grünen Dickicht blitzt.

 

„Leben wie Gott in Frankreich!“ Dieser Spruch hat etwas von sich. Ich habe gegen Schluss meiner finalen Orbe-Etappe von Le Brassus nach La Cure bei kleinen Geschäften in Les Rousses mir ein delikates Vesper für die lange, nächtliche Heimfahrt nach Zürich besorgt.

 

Mehr über meine letzte Orbe-Etappe und die Orbe auf:

http://www.fluss-frau.ch/orbe.html

 

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Zeugnis der Sozialgeschichte im Neckertal

Bild des Tages 1. Oktober 2015:

 

Ehemalige Armenanstalt Anzenwil

Auf meinem Weg von Lütisburg nach Brunnadern-Neckertal bin ich an der ehemaligen Armenanstalt von Anzenwil vorbeigekommen. Das Schild klärt auf, dass Arme damals praktisch entrechtet und der Willkür von Heimleitungen ausgesetzt waren.  Das Neckertal ist eine hügelige, kleinräumige Kultur- und Naturlandschaft, die zur Region Toggenburg zählt. Die Einheimischen nennen den durch das Tal strömenden Necker liebevoll Necki.

 

Mehr über den Necker auf:

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Wie viel Risiko ist möglich?

Bild der Tage 26.  und 28. September 2015

 

 

Risiko-Brücke des Wildbach Brönich

Auf meinem Weg zur Sorgento di Brenno am Lukmanier bin ich zuerst einen steilen, felsigen Pfad nach Camperio hinaufgestiegen. Bei der nächsten Steilstufe ist der Bergweg teils in einem Bachbett verlaufen.  Die Anstrengungen sind mit einer atemberaubenden Aussicht auf die verschneiten Berge belohnt worden. Ich habe nichts mehr vom Kribbeln in den Beinen verspürt, die MS ist wie verflogen gewesen und habe mich nach kurzer Rast munter an die nächste Steilstufe nach Acquacalda gemacht. Aber dann ist ein tosender Bergbach gekommen, über den nackte Brückenpfeiler führen. Mit je zwei Ausfallschritten habe ich es bis zum zweiten Pfeiler geschafft. Der Erfolg des dritten, noch weiteren Ausfallschrittes ist mir zu unsicher gewesen. Ich bin umgekehrt und habe mich gewundert, wie es die Biker-Gruppe vollbracht hat, die mich kurz zuvor gekreuzt hat. Klar: Mountainbiker scheuen weder Tod noch Teufel! Ich will jedoch das Risiko kontrollieren können.

 

Ist es das gewesen? Gibt es Alternativen?  Eines ist klar: Der Bus bis oberhalb der kritischen Stelle ist keine Lösung. Das Ziel ist aus eigener Kraft zu erreichen. Wie es ausgegangen ist, steht im Logbuch:

Link zum Brenno-Logbuch:

http://www.fluss-frau.ch/brenno.html

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Wo beginnt die Muota?

Bild des Tages 19. September 2015:

Vereinigung von Quellbächen zur Muota

 

Das Bild zeigt die Vereinigung von Quellbächen zur Muota neben der Talstation der Glattalp-Bahn. Ab dort wird laut Landkarte und Wikipedia das Fliessgewässer Muota genannt. Beachtet das Steinmannli! Einheimische Stimmen sehen dies anders. Für sie beginnt die Muota viel weiter oben am Alplersee (als Ruosalpbach). Solche Meinungsdifferenzen machen die Sache interessant.

Die gemütliche Wanderung von Muotathal zum Saliboden ist für mich nach Tagen mit starkem Kribbeln und Einschlafen von Extremitäten richtig gewesen und hat mir gut getan.  In der Alp beim Saliboden habe ich köstlichen Käse gekauft und ich bin mit Kaffee sowie frischem Alpenrahm verwöhnt worden.

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Das Muota-Logbuch wird demnächst in diesem Herbst auf die Website geladen.

 

Muotathaler Witz

Bild des Tages 12. September 2015

 

Muotataler Witzwanderweg

 

Die Muotathaler sind nicht nur für ihre Wetterschmöcker bekannt, sondern sie verfügen offenbar auch über Witz und sie können über sich selber lachen. Angesichts des unsicheren September-Wetters habe ich mich der einfach zu absolvierenden und nahe gelegenen Muota angenommen. Auf der Etappe von der Muota-Mündung in den Vierwaldstättersee nach Muotathal ist ein schönes Wegstück als Muotataler Witzwanderweg gestaltet.

 

Mehr über die Muota wird später diesen Herbst auf der Website aufgeschaltet sein.

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Tag der Reppisch

Bild des Tages 5. September 2015

 

 

Lernen über Naturschutz

 

Am 5. September 2015 lädt der Verein Idee Reppisch zum Tag der Reppisch ein. Die Gemeinden, Vereine, kantonale Amtsstellen und die Kaserne Birmensdorf machen mit und informieren die Bevölkerung anhand von Informationsständen.  Das Bild zeigt den Stand des Natur- und Vogelschutzverein Birmensdorf. Einzelne Festwirtschaften laden zum Verweilen ein. Für mich ist der Tag der Reppisch eine Gelegenheit, diesem kleinen Fluss vor meiner erweiterten Haustür in einem Zug entlang zu wandern.

 

Das Reppisch Logbuch wird später im Herbst 2015 aufgeschaltet.

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Von der Randregion ins Zentrum der Weltstädte

 

 

 

 

Bild des Tages 30. August 2015:

 

Denkmal Antoine Le Coultre, Le Sentier

 

Das Vallée de Joux ist mit Le Sentier und Le Brassus die Wiege der Uhrmacherkunst. Das Bild zeigt den Ahnenvater der heutigen Weltmarke Jaeger Le Coultre. Das Vallée de Joux mit seinen Seen und Sommerfrischen darf als Randregion erachtet werden. Trotzdem sind dort weitere Weltmarken wie Blancpain, Audemars Piguet und das Atelier von Francois Golay präsent. Sie liefern ihre Luxusartikel in die Geschäftsmeilen der Weltstädte.

Mehr über meine Etappe von Le Pont nach Le Brassus auf:

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Natur übertrifft Hollywood-Filmkulisse

Bild des Tages 28. August 2015

 

 

 

Bizarre Formen, Orbe Grotte

 

Die Natur ist faszinierender als jede Hollywood-Kulisse eines Schatzjägerfilmes, der in einer abenteuerlichen Höhle spielt. Dies hat mir der Besuch der Orbe-Grotte auf meiner Etappe von Vallorbe nach Les Charbonnières am Lac Brenet gezeigt. Von den Seen des Vallée de Joux fliesst die Orbe unterirdisch zu ihrer Quelle beim Höhleneingang oberhalb von Vallorbe. Sie bildet den grössten unterirdischen Fluss Mitteleuropas. Und wie es in der Orbe-Grotte donnert und rauscht!

Mehr über meine Etappe vom 28. August 2015 auf:

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