Nieselregen in der March

Bild des Tages 16. Februar 2018:

 

Bei Nieselregen geht es vom Bahnhof Siebnen-Wangen via einer Anhöhe nach Tuggen und von dort an der Linthbordkapelle vorbei nach Grynau. Das Bild drückt das trübe, leicht regnerische Wetter gut aus. Im Bereich Holeneich führt der Wanderweg ein kurzes Stück der verkehrsreichen Kantonsstrasse entlang. Ich bin auf das tiefe, morastige Wiesenbord ausgewichen und habe dort meine Stöcke gebraucht. Eine Einwohnerin hat mich beobachtet, ist ins Auto gestiegen und hat mich bis zur Postautohaltestelle und Abzweigung des Wanderweges über die kleine Anhöhe gefahren. Die Frau hat mir gesagt, sie würde ihre Kinder nicht auf diese Strasse lassen. Sie würden seit Jahren auf ein Trottoir warten. Die alten Leute kämen wegen der gefährlichen Strasse nicht zum Haus hinaus.

 

Erst ab Tuggen ist der Wanderweg nach Grynau gemütlich und naturnah. Ich habe dort das Stock-los Laufen genossen. Die offizielle Wanderzeit beträgt 2 Stunden 20 Minuten.

 

Wägitaler Aa

Bild des Tages 11. Februar 2018:

 

Das Wasser der Wägitaler Aa trägt wegen dem Kraftwerk Wägital seit Jahrzehnten zur Stromversorgung der Stadt Zürich bei. Am Morgen habe ich Kirchendienst. Danach wandere ich trotz gelegentlichem Schneetreiben ab Pfäffikon weiter. Weil es glitschig und nass ist und ich körperlich noch nicht so weit bin, entscheide ich mich, nicht entlang des See-Ufers oder über den Buchberg nach Grynau zu gehen. Tagesziel ist der Bahnhof Siebnen-Wangen. Ich gehe ab der See-Mündung die Wägitaler Aa entlang nach Siebnen. Auf einem schmalen, ruppigen Wegstück auf dem Damm benötige ich meine Stöcke. Nach Unterquerung von Autobahn und Bahnlinie folgt ein langer Rasenweg auf einem Damm. Er ist von vielen Wurzeln und einigen Steinen durchzogen. Ich schaffe ihn sehr langsam ohne Hilfe der Stöcke. Ab Siebnen geht es auf breiten Wegen zum Bahnhof. Am Schluss benötige ich auf einem kurzen Strassenstück aus Müdigkeit wieder die Stöcke.

 

 

Seestadt Altendorf

Bild des Tages 10. Februar 2018:

 

Am Morgen helfe ich der Partei im Call-Center beim Wahlkampf. Am Nachmittag setze ich mein Wander-Programm ohne Stockgebrauch fort. Der Weg ist heute naturnäher und liegt näher am See-Ufer. Das etwas schmalere, leicht holprige Wegstück zwischen See und Bahnlinie nach Altendorf fordert mich motorisch stark, mobilisiert aber verloren gegangene Fertigkeiten. Es geht dort nur sehr langsam voran, danach aber besser. Die Seestadt Altendorf zählt zu den Ortsbildern von nationaler Bedeutung. Es ist dunkel, als ich in das Zentrum von Pfäffikon komme. Wegen Dunkelheit und Müdigkeit gehe ich den letzten Kilometer an den Stöcken.

 

 

Stark asphaltierter See-Uferweg

Bild des Tages 5. Februar 2018:

Die Route von Richterswil nach Pfäffikon SZ ist insgesamt stark asphaltiert. Sie verläuft nur von Richterswil nach Bäch auf einem schönen Naturweg, danach bis zum Bahnhof Freienbach entlang der Hauptstrasse und ab Freienbach der Bahnlinie entlang nach Pfäffikon. Die Wanderroute weit oben am Hang ist alles andere als See-nah.

 

Kanalstadt Biel

Bild des Tages 1. Januar 2018:

 

Wegen eines technischen Defektes beim Server-Update sind mir die Beiträge nach dem 31. Oktober 2017 bis ins Neujahr entfallen. Die originäre Wanderroute entlang der Kanäle durch Biel ist es wert, nachzuführen:

 

Gestartet bin ich bei der Haltestelle Nidau und zurück über die Zihlbrücke gelaufen und auf nördlicher Seite dem Zihlufer entlang bis zur Mündung der Madretscher Schüss. Diese Mündung ist bei einem alten Gebäude vis-à-vis des Schloss Nidau diskret versteckt. Danach geht der Weg hinauf auf eine Brücke. Diese ist zu queren und man gelangt zum Hafen Biel, durchschreitet das Hafengelände in gleicher Richtung und geht über eine Brücke über die in den See mündenden Schüss. Jetzt geht es die Schüss hinauf.

Hinter der Eisenbahnbrücke mündet die Bielschüss in die Schüss. Beim nächsten Strässchen nach links, über die Brücke und danach die Bielschüss hinauf. Sehenswert in diesem Quartier mit Villen sind die schwarzen Schwäne und das Neue Museum Biel. Nach einem verkehrsreichen Platz verläuft die Bielschüss unterirdisch durch den Stadtkern. Der Strasse in gleicher Richtung folgen und bei einer Einkaufsstrasse nach rechts abbiegen. 

 

Die Einkaufsstrasse geht auf die Schüss zu und jetzt wieder ihrem Lauf hinauf bis zur Schleusenanlage. Dort wird die Schüss in die Bielschüss, Schüss und Madretscher Schüss aufgeteilt, um das Stadtzentrum vor Hochwasser zu schützen. Jetzt kann noch etwas der Madretscher Schüss durch das Eisenbahnviertel gefolgt werden, bis sie im Quartier Madretsch durch Privatareal führt und kein Uferweg besteht.

 

Auf dem gleichen Weg zurück zur Schleusenanlage, die Schüss hinauf und kurz danach auf die Strasse. Nach der Haltestelle Omega nach rechts und wieder der Schüss entlang und auf der Schüssinsel sowie dem aus Hochwasserschutz neulich renaturierten parkartigen Gelände weiter hinauf bis zur Bushaltestelle Taubenlochschlucht.

 

Der Streifzug entlang der Kanäle von Biel bietet eine gute Möglichkeit, die Stadt näher kennen zu lernen. Im Park der Schüssinsel kann gerastet werden.

 

 

 

Zürichsee-Uferweg fortgesetzt

Bild des Tages 2. Februar 2018:

 

Offenbar nehme ich es mit den Outdoor-Hausaufgaben ernst. Heute bin ich ohne Hilfe der Stöcke auf dem Zürichsee-Uferweg von Wädenswil nach Richterswil gelaufen. Es ist langsam und zäh vorangegangen. Die Wegstrecke ist etwa vier Kilometer. Ich habe die leichte Wanderung trotz meines klobigen Ganges genossen.

 

Hausaufgaben lösen am See-Uferweg

Bild des Tages 29. Januar 2018:

 

Mein Deutscher Sporttherapeut hat mir die Hausaufgabe gegeben, auf Wanderwegen so weit und oft wie möglich ohne Stöcke zu gehen. Ich habe dafür an diesem herrlichen Januartag den See-Uferweg von Horgen nach Wädenswil benutzt. Die Stöcke sind als Reserve im Notfall dabei gewesen. Ganz langsam habe ich die rund sechs Kilometer lange Strecke auf Asphalt, Kieswegen, Holzstegen und Pflastersteinen ohne Gehhilfen geschafft. Fragt mich nicht, wie viel Zeit ich benötigt habe. Jedenfalls habe ich noch nie in so schöner Umgebung und mit dem Alpenkranz im Gesichtsfeld Hausaufgaben gelöst.