Spannendes in der Provinz zu entdecken!

Bild des Tages 19. Dezember 2015:

Biberkraftwerk Hirschthal

 

Das Suhretal oberhalb von Aarau könnte als tiefste Provinz erachtet werden. Es bietet unerwartete Entdeckungen. So wird der Lauf der Suhre in Hirschthal von einem ausgefallenen Kleinwasserkraftwerk genutzt. Seine Turbine ist eine Wasserkraftschnecke oder etwas wie eine archimedische Schraube. 

 

Habt Ihr gewusst, dass eine der ersten Aerztinnen der Schweiz und Mitgründerin der Schweizerischen Pflegerinnenschule Anna Heer in Suhr aufgewachsen ist? Ihr Geburtshaus steht wohl erhalten in Suhr.

 

Mehr über die Suhre:

http://www.fluss-frau.ch/suhre.html

 

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Schnuppern an der Verzasca

Bild des Tages 28. November 2015:

 

Verzasca in Tenero

Am 28. November 2015 habe ich das milde Wetter im Tessin genutzt, um die Flussdeltas am Lago Maggiore mit meinen Füssen zu verbinden. Ich bin vom Ticino-Delta bei Magadino und dem benachbarten Verzasca-Delta bis zum Maggia-Delta zwischen Locarno und Ascona gewandert. Bei dieser Gelegenheit habe ich das erste Mal an der Verzasca geschnuppert und bin ihrem Lauf bis zum Zentrum von Tenero hinauf gefolgt. Ich habe auf dem schmalen Pfad den Eindruck gewonnen, dass die Verzasca eine sportliche Aufgabe sein wird.

 

Die gesamte Fluss-Delta-Wanderung wird am Schluss des Ticino-Logbuchs geschildert. 

 

Mehr dazu:

http://www.fluss-frau.ch/ticino.html

 

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Warme Novembersonne und kühle Schluchten

Bild des Tages 16. November 2015:

 

Schesaplana, Ruine Solavers

Wie ungewöhnlich mild und schneefrei es an diesem 16. November 2015 ist, zeigt das Bild der Schesaplana und der Burgruine Solavers ob Grüsch. Am frühen Nachmittag kann ich sogar im T-Shirt in der sommerlich warmen Novembersonne wandern. Trotzdem ist es in den tiefen Schluchten, durch die die Landquart dem Rhein entgegen strebt, kühl und feucht. 

 

Nach meinem etwa 25 Kilometer langen Marsch von Landquart nach Küblis freue ich mich auf den Winter und den Schnee. Dann werde ich meinen Weg entlang der Landquart auf den Winterwanderwegen fortsetzen.

 

Mehr über die Landquart auf:

http://www.fluss-frau.ch/landquart.html

 

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Was macht Vater Rhein potent?

Bild des Tages 12. November 2015:

 

Landwasser Viadukt von unten

Die Landwasser beschert mit ihrem Wasserreichtum dem Vater Rhein seine Potenz. Ihr wasserreichster Quellbach ist der Dischmabach. Zusammen mit der Albula hilft die Landwasser, dass der Hinterrhein der stärkere Rhein-Quell-Fluss ist als der Vorderrhein.

 

Kurz vor der Mündung der Landwasser in die Albula ob Bad Alvaneu überquert der imposante Landwasser-Viadukt die Landwasser. Der Viadukt ist UNESCO-Weltkultur-Erbe. Wie ein kleines Kind habe ich mich schon am Vorabend beim Einschlafen gefreut, unter diesem erhabenen Bauwerk hindurch zu schreiten. Danach ist es auf rassigem Weg nach Wiesen-Station und durch die ebenfalls spektakuläre Zügenschlucht nach Monstein-Station weiter gegangen.

 

Mehr über die Landwasser:

http://www.fluss-frau.ch/landwasser.html

 

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Der Fluss der dynamischsten Wirtschaftsregion

Bild des Tages 1. November 2015:

 

Glatt mit Heizkraftwerk Aubrugg

 

Die Glatt ist der Fluss der dynamischsten Wirtschaftsregion der Schweiz, dem Glattal mit seiner rasch wachsenden „Glattal-Stadt“.  Diese Region wird durch Autobahnen, Eisenbahnlinien, dem internationalen Flughafen Zürich-Kloten sowie Infrastruktur-Hoch-Bauten wie dem Heizkraftwerk Aubrugg geprägt. Das Bild zeigt, dass die Natur trotz aller Bauwerke ihre Nischen findet.  In meiner zweiten Etappe von Niederglatt bis zum Greifensee habe ich den Ursprung der Glatt erreicht.

 

Mehr über die Glatt auf:

http://www.fluss-frau.ch/glatt.html

 

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Im Grand Canyon der Ostschweiz

Bild des Tages 24. Oktober 2015

 

Necker im Ofenloch

Das Ofenloch hat den Ruf des Grand Canyon der Ostschweiz. Dort ist der Ursprung des Flusses Necker. Klassisch ist es, vom Ampferenboden teilweise durch das Bachbett zum Ofenloch zu marschieren. Ich bin auf ebenfalls fordernden Pfaden via Neuwald in das Ofenloch abgestiegen und nach Querung des Bachbettes auf der anderen Seite wieder aufgestiegen.  Zur abenteuerlichen Stimmung im Canyon gehört, dass dieser wie ein Trichter Stimmen und sogar Musik von weit weg auf irritierende Art und Weise verstärkt. Gute Fitness und Trittsicherheit sind empfehlenswert.

 

Mehr über den Necker:

http://www.fluss-frau.ch/necker.html

 

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Flugzeuge prägen das Zürcher Unterland

Bild des Tages 17. Oktober 2015:

 

 

Flugzeug, Bahnanlagen, Niederglatt

 

Landende Flugzeuge prägen stark das Zürcher Unterland. Dies habe ich heute erneut erfahren, als ich nach vielen Jahren wieder der Glatt entlang gewandert bin. Für das Glatt-Projekt folge ich ihrem Lauf flussaufwärts, von ihrer Mündung an beim Kraftwerk Eglisau zwischen Rheinsfelden und Zweidlen. Die Glatt bietet wie alle Flüsse in zivilisatorisch stark gestalteten Landschaften immer wieder natürliche, erholsame Winkel, heute vor allem zwischen Glattfelden und Hochfelden. Wegen dem stärker werdenden Regen habe ich in Niederglatt aufgehört und unter dem Perrondach des Bahnhofs Schutz gefunden.  Dort ist mir die Aufnahme des landenden Flugzeugs in Kombination mit den Bahnanlagen im Vordergrund gelungen.

 

Mehr über die Glatt auf:

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Einmalig naturbelassene Fluss-Landschaft

Bild des Tages 10. Oktober 2015:

 

Orbe bei Bas du Chenit

 

Wer einen naturbelassenen Fluss beobachten will, folgt dem Lauf der Orbe vom Lac de Joux bis zum Lac des Rousses. Die Orbe beginnt mit ihrem Abfluss vom Lac des Rousses im französischen Jura. Sie mäandriert in vielen kleinen Schlingen bis zum Lac de Joux. Das französisch-schweizerische Flusstal bietet Anschauung, wie eine unberührte Fluss-Landschaft aussieht. Die Orbe wird – wie im Bild oben sichtbar – von einem breiten Saum einer Ried- und Moorlandschaft umgeben. Vom erhöhten Wanderweg oder Strässchen aus ist immer wieder sichtbar, wie das schlangenartige Band der Orbe aus dem grünen Dickicht blitzt.

 

„Leben wie Gott in Frankreich!“ Dieser Spruch hat etwas von sich. Ich habe gegen Schluss meiner finalen Orbe-Etappe von Le Brassus nach La Cure bei kleinen Geschäften in Les Rousses mir ein delikates Vesper für die lange, nächtliche Heimfahrt nach Zürich besorgt.

 

Mehr über meine letzte Orbe-Etappe und die Orbe auf:

http://www.fluss-frau.ch/orbe.html

 

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Zeugnis der Sozialgeschichte im Neckertal

Bild des Tages 1. Oktober 2015:

 

Ehemalige Armenanstalt Anzenwil

Auf meinem Weg von Lütisburg nach Brunnadern-Neckertal bin ich an der ehemaligen Armenanstalt von Anzenwil vorbeigekommen. Das Schild klärt auf, dass Arme damals praktisch entrechtet und der Willkür von Heimleitungen ausgesetzt waren.  Das Neckertal ist eine hügelige, kleinräumige Kultur- und Naturlandschaft, die zur Region Toggenburg zählt. Die Einheimischen nennen den durch das Tal strömenden Necker liebevoll Necki.

 

Mehr über den Necker auf:

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Wie viel Risiko ist möglich?

Bild der Tage 26.  und 28. September 2015

 

 

Risiko-Brücke des Wildbach Brönich

Auf meinem Weg zur Sorgento di Brenno am Lukmanier bin ich zuerst einen steilen, felsigen Pfad nach Camperio hinaufgestiegen. Bei der nächsten Steilstufe ist der Bergweg teils in einem Bachbett verlaufen.  Die Anstrengungen sind mit einer atemberaubenden Aussicht auf die verschneiten Berge belohnt worden. Ich habe nichts mehr vom Kribbeln in den Beinen verspürt, die MS ist wie verflogen gewesen und habe mich nach kurzer Rast munter an die nächste Steilstufe nach Acquacalda gemacht. Aber dann ist ein tosender Bergbach gekommen, über den nackte Brückenpfeiler führen. Mit je zwei Ausfallschritten habe ich es bis zum zweiten Pfeiler geschafft. Der Erfolg des dritten, noch weiteren Ausfallschrittes ist mir zu unsicher gewesen. Ich bin umgekehrt und habe mich gewundert, wie es die Biker-Gruppe vollbracht hat, die mich kurz zuvor gekreuzt hat. Klar: Mountainbiker scheuen weder Tod noch Teufel! Ich will jedoch das Risiko kontrollieren können.

 

Ist es das gewesen? Gibt es Alternativen?  Eines ist klar: Der Bus bis oberhalb der kritischen Stelle ist keine Lösung. Das Ziel ist aus eigener Kraft zu erreichen. Wie es ausgegangen ist, steht im Logbuch:

Link zum Brenno-Logbuch:

http://www.fluss-frau.ch/brenno.html

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